Titelthema
Auf Sparflamme
Wie Berliner Firmen ihre Energiekosten trotz steigender Rohstoffpreise senken
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Zeichnung: Tanja Oberst |
Die Studie enthält aber auch eine gute Nachricht: Fast die Hälfte der Unternehmen sieht Möglichkeiten zur Energieeinsparung. Zu dem gleichen Ergebnis kommt Michael Geißler, Chef der Berliner Energieagentur. Trotzdem haben die meisten Unternehmen bisher nur wenig unternommen, um ihren Energieverbrauch zu senken. Vielen scheuen Aufwand und Kosten, andere sind schlicht nicht genügend informiert. Dabei fördert die Bundesregierung das Energiesparen wie kaum einen anderen Bereicht. Kleine und mittlere Unternehmen können beispielsweise Zuschüsse von bis zu 80 Prozent für Energiesparberatungen erhalten.
Natürlich gibt es in Berlin Unternehmer, die mit leuchtendem Beispiel vorangehen, weil sie alternative Energien nutzen oder Maßnahmen ergriffen haben, um ihren Energieverbrauch zu senken. Wir haben einige von ihnen besucht und ihre Sparstrategien für Sie notiert.
SPARSTRATEGIE NR. 1:
SELBST ENERGIE PRODUZIEREN
Beim Partyausstatter Integra stapelt sich das schmutzige Geschirr mitunter viele Meter hoch. Das Unternehmen, ein Integrationsbetrieb für schwerbehinderte Menschen, verdient sein Geld mit einem Geschirrverleih. Firmen, Privatleute oder Cateringunternehmen leihen sich hier für Veranstaltungen Teller, Gläser und Besteck. Die Integra-Mitarbeiter liefern im Monat etwa 200 000 Stück aus.
Wenn das Geschirr zurückkommt, muss es in die Spülmaschine. Das frisst enorm viel Strom. „Wir haben einen Verbrauch von 120 000 bis 130 000 Kilowattstunden Strom im Jahr“, sagt Geschäftsführer Karl Bubenheimer. Hinzu kommt: Die alte Fabrikhalle, in der die Party-Ausstattung gelagert und gespült wird, ist zwölf Meter hoch. Sie wird mit Gas beheizt. Insgesamt verbraucht Integra 17 000 Kubikmeter Erdgas im Jahr. Vor drei Jahren hat Bubenheimer einen Energieberater in die Firma bestellt. Für die Erstberatung musste er dank staatlicher Förderung nur einen Bruchteil des regulären Preises bezahlen. Nach einer ersten Bestandsaufnahme machte der Berater detaillierte Vorschläge, wie man bei Integra energieeffizienter arbeiten könnte. Bubenheimer hat die Vorschläge durchgerechnet und dann kräftig investiert.
Jetzt steht in einem Nebenraum der großen Halle ein Blockheizkraftwerk. Der grüne Kasten ist nicht viel größer als eine Waschmaschine und produziert 12 000 kWh Strom im Jahr, angetrieben durch einen Erdgasmotor. Der Vorteil, erklärt Bubenheimer, liege darin: Bei der Strom-erzeugung entsteht Abwärme. „Wenn ich Strom von einem der großen Energieversorger beziehe, bezahle ich die Energie mit, die auf dem Weg als Abwärme in der Umwelt verloren geht.“ Das eigene Kraftwerk hingegen gibt die Wärme einfach an eine ebenfalls neue Spülmaschine weiter. So spart die Firma weitere 6000 kWh Strom ein, den die Maschinen nicht mehr benötigen, um Wasser zu erhitzen. Im Winter kann die Abwärme außerdem für die Heizung genutzt werden.
In Euro und Cent schlägt die Ersparnis nicht ganz so stark zu Buche: „Wir sparen 3000 Euro beim Strom ein, und ungefähr tausend Euro bei der Heizung. Dafür geben wir nochmal 2700 extra für Gas für das Blockheizkraftwerk aus“, sagt Bubenheimer. Ein paar hundert grüne Euro erwirtschaftet außerdem die Solarzellenreihe, die Bubenheimer auf dem Dach seines Nachbarn betreibt und deren Energieertrag er ins Stromnetz einspeist. Dafür kassiert er 47 Cent pro Kilowattstunde.
Allzu beeindruckend sind die Zahlen nicht gerade, vor allem, wenn man die Investitionskosten von insgesamt 80 000 Euro bedenkt. 20 000 Euro hat das Kraftwerk gekostet, 60 000 die neue Spülmaschine. Zwar hat das Land Berlin fünf Prozent der Kosten übernommen. Finanziell gelohnt hat sich das Projekt aber vor allem deshalb, weil die neue Spülmaschine bei Integra ohnehin fällig war. Bubenheimer sieht es außerdem so: „Energieeffizienz setzt sich eben aus vielen kleinen Schritten zusammen. 2000 Euro Ersparnis im Jahr sind in fünf Jahren schon 10 000 Euro.“ Wenn die Firma demnächst in eine 2000 qm große Halle umzieht, will er noch ein zweites Blockheizkraftwerk einbauen. Und das komplette Dach mit Solarzellen bedecken.
Es gibt viele neue technische Möglichkeiten um Strom, Gas und Öl zu sparen. Man kann sich eine Holzheizung einbauen, mit Erdwärme heizen oder Solarzellen aufs Dach setzen. Eine neue Heizung bedeutet allerdings meist auch eine größere bauliche Maßnahme. „Für eine kleine Firma lohnt sich der Aufwand oft überhaupt nicht“, sagt Energieberater Maximilian von Schachtmeyer. Oftmals reiche es schon, bei der konventionellen Öl- oder Gasheizung die alte Anlage gegen einen modernen Brennwertkessel zu tauschen. Damit seien Energieeinsparungen von fünf bis 15 Prozent drin, so Schachtmeyer.
Bei den vielen neuen Technologien fragen sich viele Unternehmer: Was passt zu meiner Firma, was brauche ich wirklich und worauf kann ich verzichten? Bei diesen Fragen sind Mittelständler auf gute Berater angewiesen. Doch durch die steigende Nachfrage tummeln sich auf dem Beratermarkt auch viele Neueinsteiger mit geringer Erfahrung. „Achten sie beim Berater unbedingt auf Referenzobjekte und fragen sie im Zweifelsfall bei der beratenen Firma nach, ob sie mit der Leistung zufrieden ist“, empfiehlt Steffen Engler, Vorstandsmitglied im Landesfachverband der Bau- und Energieberater in Berlin-Brandenburg. Doch ganz unabhängig davon, wo die Energie herkommt — wichtig ist, dass sie auf dem Weg durch das Gebäude nicht verloren geht.
| Energieberater - So finden Sie den Richtigen |
Energiesparen beginnt mit einer Energieberatung. Doch Berater gibt es viele. Wie Sie den richtigen finden, lesen Sie hier: www.berlin-maximal.de/magazin/titelthema/art168,401
SPARSTRATEGIE NR. 2:
DAS GEBÄUDEENERGIE- EFFIZIENT SANIEREN
Das Haus sah aus, als hätte nie eine Wiedervereinigung stattgefunden: Bröckelnder Putz, kaum betretbare Balkone, die Fenster zugig, die Leitungen marode. Seit dem Krieg hatte es keine gründliche Sanierung gegeben. Das schreckte Ralf Hemmen nicht ab. Der Physiker wollte das Haus in der Karl-Kunger-Straße 3 in Berlin-Treptow zum energietechnischen Modellfall machen. Eine große Herausforderung: „Mit den Heizungsanlagen hätte man ein historisches Museum für Gebäudetechnik ausstatten können“, erinnert sich Hemmen. „Vom Kohleofen über Gas-Außenwandheizer bis hin zu Elektro-Nachtspeichergeräten war alles vertreten.“
Rund eine Million Euro hat Hemmen mit zwei Partnern 2007/2008 in die Komplettsanierung investiert. Der enegietechnische Teil schlug mit einer halben Million zu Buche. „Ohne unsere Ansprüche an die Energieeffizienz hätten wir die Hälfte ausgegeben“, sagt Hemmen. Er entschied sich für eine ganze Reihe von gut aufeinander abgestimmten Maßnahmen. Moderne Neoporplatten wurden zur Wärmedämmung der Fassade verwendet. Die Bauarbeiter setzten Wärmeschutzfenster ein und überarbeiteten Dach und Keller. Besonderes Augenmerk wurde auf die Sanierung der Wärmebrücken gelegt.
Heizung und Warmwasseraufbereitung stellte Hemmen auf Fernwärme aus einem besonders effizienten Kraftwerk um, das Strom und Wärme zugleich produziert (Kraftwärmekopplung). Er ließ einen Solarkollektor auf das Dach stellen, der im Sommer die Warmwasserbereitung erledigt und die die Heizung unterstüzt. Eine Lüftungsanlage sorgt dafür, dass die Raumluft in den Wohnungen stets frisch ist. Gleichzeitig wird mittels einer Wärmepumpe im Abluftstrom rund 50 Prozent des Lüftungswärmeverlustes im Hause behalten.
Das Ergebnis: Hemmen rechnet mit einer Reduktion des jährlichen Endenergiebedarfs um zwei Drittel auf ein Drittel. Das wären umgerechnet 5,1 Liter Öl pro Quadratmeter. „Kaum ein vergleichbarer Altbau benötigt so wenig Energie“, lobt die Deutsche Energie-Agentur, die das Haus zum Modellprojekt erklärt hat. Allerdings liegt die Abschlussbilanz noch nicht vor, sagt Hemmen. „Das Haus ist erst im April fertig geworden, wir müssen den Winter abwarten, um Bilanz ziehen zu können.“ Das Vorhaben soll sich dann über eine höhere Kaltmiete rechnen. Die zuletzt aufgrund der teuerer werdenden Energie steigende Warmmiete soll dagegen konstant bleiben.
Die Sanierung wurde auch durch ein zinsgünstiges Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt, das im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogramms ausgegeben wird. „Die Zinsen lagen etwa zwei Prozent unter den marktüblichen Konditionen“, sagt Hemmen. Hinzu kam ein Teilschuldenerlass von fünf Prozent der Kreditsumme. „Ohne diese Untersützung hätte sich das Projekt zurzeit noch nicht gerechnet.“ Bei weiter steigenden Öl- und Gaspreisen werde die energieeffiziente Sanierung auch ohne Förderung attraktiv, erwartet Hemmen. Besonders, weil die Wohnungen eine langfristige Rendite sichern: „Je stärker die Energiepreise steigen, desto attraktiver ist ein energieeffizientes Gebäude im Vergleich zu anderen Häusern“, sagt Hemmen, der mit seiner Firma Synergion selbst als Energieberater arbeitet. Die Ausführungsplanung und Bauleitung des Projekts lag bei der Kreuzberger Firma Holzbär Schünemann.
| Fördermöglichkeiten |
Es gibt zahlreiche Förderprogramme für Investitionen in Energiesparmaßnahmen. Weitere Infos finden Sie unter http://www.berlin-maximal.de/magazin/titelthema/art168,411
SPARSTRATEGIE NR. 3:
STROMFRESSER AUS DEM BÜRO ENTFERNEN
In den Büros vieler Firmen finden sich überflüssige Energiefresser. Großes Einsparpotenzial bergen zum Beispiel die Serverräume. Nach Informationen der „Initiative Energie Effizienz“, einer Aktion der deutschen Energieagentur (dena) verbrauchen Serverräume und Rechenzentren heute bis zu 60 Prozent der gesamten Stromkosten von Büro- und Verwaltungsgebäuden.
Mit gutem Beispiel voran geht hier die Berliner Verwaltung. Einer der größten Serverräume Berlins steht im ITDZ. Das IT-Dienstleistungszentrum unterstützt die Berliner Verwaltung beim Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnik. Das ITDZ betreibt ein Rechenzentrum mit rund 440 Servern, auf denen Verfahren von zahlreichen Berliner Behörden laufen. Das ITDZ hat sein Rechenzentrum vor Kurzem komplett erneuert und dabei den Energieverbrauch stark reduziert. Die größten Stromfresser in der IT sind eigentlich gar nicht die Computer selbst — es ist vielmehr die Hitze, die ihr Betrieb verursacht. Je leistungsstärker der Computer, desto stärker muss er gekühlt werden, sonst geht er kaputt. Im Rechenzentrum des ITDZ wurde das Kühlsystem komplett erneuert. „So konnte der Stromverbrauch für die Klimatisierung im Rechenzentrum um cirka 30 Prozent gesenkt werden“, sagt ITDZ-Vorstand Konrad Kandziora. Das alte Kühlsystem habe für die Erzeugung von 70 kW Kühlleistung rund 40 kW Strom benötigt. Die neue Anlage erzeuge 70kW Kühlleistung bei nur 10 kW Strom.
Das neue System arbeitet mit freier Kühlung. Das bedeutet, dass die stromintensiven Kältemaschinen nur dann kühlen müssen, wenn die Außentemperatur einen bestimmten Wert überschreitet. Sonst kühlt das System mit Hilfe der kalten Außenluft. Auch an den Computern selbst kann gespart werden: Die Serverhardware ist durchschnittlich nur zu 15 bis 25 Prozent ausgelastet. Mithilfe einer sogenannten Virtualisierungssoftware können mehrere virtuelle Rechner in ein und demselben Gerät liegen. Werden zehn kleine Server auf einen großen virtualisiert, kann bis zu 80 Prozent Strom gespart werden. Das ITDZ hat bis jetzt 84 von 280 Systemen, also rund 30 Prozent seiner Standardserver virtualisiert. Jedes der 84 Systeme würde ohne Virtualisierung auf einem Kleinstserver laufen, der rund 150 Watt pro Stunde verbraucht, also insgesamt 12 600 Watt. Die 84 virtualisierten Systeme laufen jetzt auf fünf Intel-Servern, die zusammen 2000 Watt verbrauchen. Das ergibt in jeder Stunde eine Ersparnis von 10 600 Watt.
Natürlich hat kaum eine Firma so viele Computer wie das ITDZ. „Auch eine kleine Firma mit 40 bis 50 Mitarbeitern kann viel Strom sparen, wenn sie ihre Server virtualisiert“, sagt Axel Laaf von der Firma on line Datensysteme. Bei größeren Servern könne es sich sogar lohnen, die Abwärme für die Heizung zu nutzen. Die Server böten zwar das größte, aber nicht das einzige Einsparpozential in der Büro-IT. Auch bei der Anschaffung neuer Geräte lohne sich der Blick auf den Stromverbrauch. „Die Unterschiede sind beträchtlich“, sagt Laaf, dessen Firma seit Jahren selbst Computer herstellt und dabei stark auf Energieeffizienz achtet. „Die großen Hersteller haben damit erst vor vier, fünf Jahren angefangen“, sagt er.
Darum verbrauchten neuere Rechner, Monitore oder Drucker oftmals nur noch die Hälfte der Energie, die in vielen Büros üblichen Altmodelle benötigten. Dieses wird unter anderem durch effizientere Netzteile, stromsparende Prozessoren und optimiertes Powermanagement realisiert. Wichtig sei auch, dass die Computer auf Stand-By geschaltet werden, wenn der Benutzer in einer längeren Konferenz weilt. Am besten sei es, die Geräte so einzustellen, dass sie von selbst in den Energiesparmodus fallen, wenn zehn Minuten lang nichts passiert. Selbst ein besser belüfteter Standort, bei dem der Rechner nicht so heiß wird, spart Strom. Energieeffizienzklassen wie beim Kühlschrank gäbe es in der IT leider noch nicht, so Laaf. Da müsse man im Laden schon die Datenblätter der Geräte vergleichen. Mehr Tipps zum Thema Computer, Lampen und anderen Energiesparmöglichkeiten im Büro hat die dena auf der Internetseite www.initiative-energieeffizienz.de
SPARSTRATEGIE NR. 4:
DIE MASCHINEN MODERNISIEREN
Vorausschauend hat auch Tobias Weber, Chef der City Clean Fußmatten GmbH & Co. KG, gehandelt, als er seinen Maschinenpark durch einen Energieberater modernisieren ließ. Das Berliner Unternehmen vermietet Schmutzfangmatten für die Eingangstür —und holt sie regelmäßig ab, um die Fußabdrücke wieder zu beseitigen. Im Wäscherei- und Logistikzentrum in Bötzow werden jedes Jahr 5,6 Millionen Quadratmeter Matten gewaschen, kommissioniert und zu den 17 City Clean Niederlassungen bundesweit gebracht. In fünf Jahren, das war vorauszusehen, hätte die Wäscherei vergrößert werden müssen. Anlass genug, die extrem energieintensiven Maschinen (Verbrauch 2007: cirka 800 000 Kubikmeter Gas, cirka 1 500 000 kWh Strom) schon jetzt effizienter zu machen. Dabei hat Geschäftsführer Weber nicht nur an steigende Energiepreise und den Umweltschutz gedacht: Auch der Marketingeffekt ist für City Clean beträchtlich. „Als Zulieferer für Großunternehmen ist eine niedrige CO2-Bilanz für uns langfristig sehr wichtig“, erklärt Weber. Schließlich müssten die Konzerne die CO2-Werte aller Lieferanten in ihr Produkt mit einberechnen. Die größte Herausforderung beim Bau einer modernen Wäscherei war, dass man keinen Hersteller finden konnte, der Maschinen mit der gewünschten Energieeffizienz produziert. „Wir mussten die gesamte Produktionsoptimierung selbst entwickeln und Hersteller suchen, die bereit waren, danach zu bauen“, sagt Weber.
Mit der Umsetzung wurde das Berliner Unternehmen Ökotec beauftragt. Die Ingenieure verringerten den Energieverbrauch vor allem durch die Nutzung von Abwärme. So wird die Abwärme eines Trockners jetzt zunächst für die eigene Zuluft und dann für einen weiteren Trockner noch weiter abgekühlt. Durch die installierte Mess- und Automatisierungstechnik stellen sich die Trocknungszeit und die Temperaturen automatisch so ein, dass der Energieverbrauch minimiert wird. Die Wasserkreisläufe für den Waschprozess wurden hinsichtlich einer optimalen Wärmerückgewinnung optimiert. Die Waschanlagen wurden schließlich eingehaust, um Wärmeverluste zu minimieren. Die verschiedenen Antriebe für die Maschinen und Ventilatoren werden künftig bedarfsorientiert geregelt. Darüber hinaus soll ein Blockheizkraftwerk auf Biomassebasis zur Strom- und Wärmeerzeugung eingesetzt werden. Alles in allem hat der Neubau der Wäscherei, die in diesem Jahr in Betrieb geht, die City Clean satte acht Millionen Euro gekostet. Dafür rechnet das Unternehmen insgesamt mit einer bis zu 40-prozentigen Verringerung der Energiekosten, bezogen auf die gewachsene Fläche.
SPARSTRATEGIE NR. 5:
DEN FUHRPARK MIT ERDGAS FAHREN LASSEN
Besonders stark belastet sind dieser Tage aber natürlich Unternehmen, die eine große Fahrzeugflotte im Einsatz haben. Sie leiden unter Rekord-Spritpreisen. Hier kann sich eine Umstellung auf alternative Kraftstoffe lohnen. Die Fahrzeuge der Wall AG sind permanent unterwegs, um Bushaltestellen oder City-Toiletten anzusteuern, an denen Plakate ausgetauscht werden müssen. Um Spritkosten zu sparen, hat sich Wall für eine Umstellung entschieden: Schrittweise soll die gesamte Servicefahrzeugflotte in Berlin von Diesel- auf Erdgasfahrzeuge umgestellt werden. Mittlerweile setzt die Wall AG 31 Fahrzeuge mit Gasantrieb ein, weitere sollen noch Folgen. Es sind die steigenden Spritpreise, die uns zum Umstieg bewogen haben“, sagt Vorstand Daniel Wall. „Die Erdgas-Fahrzeuge senken unsere Fuhrparkkosten, und obendrein auch unsere CO2-Emmissionen.“ Erdgasfahrzeuge würden bis zu 80 Prozent weniger Schadstoffe ausstoßen.
Miriam Schröder, Alexander Visser
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| Firmeninfos |
City Clean GmbH & Co. KG
Geschäftsführer: Tobias Weber
Adresse: Lise-Meitner-Str. 3, 10589 Berlin
Mitarbeiter: 340
Telefon: 0800 / 628 83 22
Web: www.cityclean.de
Holzbär Schünemann
Geschäftsführer: Dirk Schünemann
Adresse: Wilmsstraße 22, 10961 Berlin
Mitarbeiter: 1
Telefon: 030 / 451 85 50
Web: www.holzbaer.eu
Integra GmbH
Geschäftsführer: Karl Bubenheimer
Adresse: Flottenstraße 60, 13407 Berlin
Mitarbeiter: 46
Telefon: 030 / 41 40 73 19
Web: www.integra-berlin.de
ÖKOTEC Management
Geschäftsführer: Caroline Libotte, Christoph Zschocke
Adresse: Elsenstraße 106, 12435 Berlin
Mitarbeiter: 25
Telefon: 030 / 536 39 70
Web: www.oekotec.de
on line Datensysteme GmbH
Geschäftsführer: Heiko Sauer
Adresse: Granatenstr. 19–20, 13409 Berlin
Mitarbeiter: 60
Telefon: 030 / 497 69 12 20
Web: www.onlinedaten.de
Synergion
Inhaber: Ralf Hemmen
Adresse: Oranienstraße 46, 10969 Berlin
Mitarbeiter: 1
Telefon: 030 / 61 65 91 92
Web: www.synergion.info
Geschäftsführer: Tobias Weber
Adresse: Lise-Meitner-Str. 3, 10589 Berlin
Mitarbeiter: 340
Telefon: 0800 / 628 83 22
Web: www.cityclean.de
Holzbär Schünemann
Geschäftsführer: Dirk Schünemann
Adresse: Wilmsstraße 22, 10961 Berlin
Mitarbeiter: 1
Telefon: 030 / 451 85 50
Web: www.holzbaer.eu
Integra GmbH
Geschäftsführer: Karl Bubenheimer
Adresse: Flottenstraße 60, 13407 Berlin
Mitarbeiter: 46
Telefon: 030 / 41 40 73 19
Web: www.integra-berlin.de
ÖKOTEC Management
Geschäftsführer: Caroline Libotte, Christoph Zschocke
Adresse: Elsenstraße 106, 12435 Berlin
Mitarbeiter: 25
Telefon: 030 / 536 39 70
Web: www.oekotec.de
on line Datensysteme GmbH
Geschäftsführer: Heiko Sauer
Adresse: Granatenstr. 19–20, 13409 Berlin
Mitarbeiter: 60
Telefon: 030 / 497 69 12 20
Web: www.onlinedaten.de
Synergion
Inhaber: Ralf Hemmen
Adresse: Oranienstraße 46, 10969 Berlin
Mitarbeiter: 1
Telefon: 030 / 61 65 91 92
Web: www.synergion.info
Aus der Ausgabe 7 / 2008
