Wie Unternehmer ihre Preise besser durchsetzen können
Freiberufler
- „Hör aufmerksam zu, was dein Kunde wirklich möchte und biete ihm genau das an.“
Auch wenn man eigentlich viel mehr kann, sollte das Angebot maßgeschneidert auf den Kunden sein. Dann ist der Preis für ihn nicht mehr so wichtig.
- „Akquiriere Aufträge am besten dann, wenn du glaubst, dein Tag platzt aus den Nähten.“
Der Preis regelt sich über Angebot und Nachfrage. Bin ich rar, bin ich gut. So fällt es leichter, den Preis selber zu bestimmen oder ein schlechtes Geschäft abzulehnen.
- „Mache niemals mehr als 25 Prozent deines Umsatzes mit einem einzigen Kunden.“
Wer sich auf einen Kunden zu sehr festlegt, macht sich erpressbar, auch wenn es um den Preis geht: Der Kunde könnte etwa mehr Leistung zum selben Preis verlangen.
Handwerker und Dienstleister
- „Achte darauf, dass du die Reihenfolge Angebot, Annahme, Leistung und Zahlung einhältst.“
Oft wird die Leistung schon erbracht, obwohl die Aufgaben im Auftrag noch nicht klar umrissen sind. Der angemessene Preis ist dann oft noch nicht ermittelt.
- „Erhöhe dein Leistungsspektrum niemals während der Ausführung des Auftrags.“
Möchte der Kunde während der Erfüllung des Auftrags zusätzliche Leistungen, sollte ein neues Angebot gemacht werden.
- „Lass ab von falschen Kunden und schlechten Geschäften.“
Viele Kunden wissen die angebotenen Leistungen nicht zu würdigen und verlangen niedrigere Preise oder mehr Leistung. Wer sich jedoch zu oft unter Wert verkauft, bringt sich möglicherweise um die eigene Existenz.
Händler
- „Pflege deine Stammkunden.“
Die regelmäßig wiederkehrenden Kunden wissen die Besonderheiten des eigenen Angebotes zu schätzen und sind deshalb meistens bereit, die dafür veranschlagten Preise zu zahlen.
- „Richte Dein Angebot auch nach deinen Stammkunden aus.“
Angestammte Kunden kaufen die Produkte der Angebotspalette, weil sie ihnen gefallen und sie damit zufrieden sind, der Preis ist für sie zweitrangig.
- „Lass möglichst keine großen Lagerbestände entstehen.“
Denn auch wenn es sich nicht um verderbliche Ware handelt, der Kunde bemerkt die Ladenhüter, die mit Preisnachlässen verkauft werden müssen. Stammkunden ärgern sich, wenn sie für denselben Pullover vor drei Monaten das Doppelte bezahlt haben.
